BRANDSCHADEN-SANIERUNG

tripleSAN verfügt dank seiner Experten bei der Brandschadensanierung über einen enormen Wissens- und Erfahrungsschatz. Sie führen Gefährdungsbeurteilungen durch, leiten die notwendigen schadenmindernden Sofortmaßnahmen ein und definieren das technisch am besten geeignete und wirtschaftliche Sanierungsverfahren.
Die Auswahl des geeigneten Sanierungsverfahrens richtet sich nach der Kombination der Beaufschlagung, der Oberfläche und dem Schadenbild.
Unsere Sanierungsteams befreien die unterschiedlich kontaminierten Oberflächen von Brandspuren und beseitigen mit erprobten Verfahren die Schadstoffe mit geeigneten Verfahren, die sich während des Brandes durch chemische Reaktionen gebildet haben. Sie beherrschen eine Vielzahl an nachhaltigen Techniken und Methoden – von der Rußentfernung bis zur Geruchsneutralisation – unter Einhaltung aller Auflagen zum Umweltschutz, Abfallvermeidung und -entsorgung.

tripleSAN bietet bei der Sanierung von Brandschäden folgende Leistungen an:

  • Sanierung von Brandschäden am Gebäude und Hausrat
  • Maschinensanierung
  • Elektroniksanierung
  • Schadenmindernde Sofortmaßnahmen
  • Löschwasserbeseitigung
  • Rußentfernung
  • Abbruch und Entschuttung
  • Geruchsneutralisation
  • Sanierung von Chloridbelastungen
  • Schonende Verfahren zur Reinigung verschiedener Oberflächen
  • Wiederherstellung / Komplettsanierung von Klein- und Großschäden durch erfahrene Projektsteuerer
  • Demontage, Transport, Reinigung, Zwischenlagerung von Hausrat
  • Textilreinigung
  • Renovierung antiker Möbel

tripleSAN übernimmt die professionelle Wiederherstellung / Komplettsanierung von Klein- und Großschäden, von A bis Z, aus einer Hand, durch erfahrene Projektsteuerer und Leistungen fachkundiger Handwerker.

Überblick über unsere Techniken und Verfahren zur Brandschadensanierung:

Manuelle Verfahren

Bei der Absaugung werden locker aufliegende Rußpartikel sowie die im Ruß gebundenen Schadstoffe konzentriert, manuell abgetragen um ein „Verschleppen“ von Schadstoffen zu reduzieren.
Das Absaugen stellt i.d.R. den ersten Sanierungsschritt dar, bei welchem die Beaufschlagungen mittels geeigneter Industriestaubsauger entfernt werden.
Im Bedarfsfall wird die Absaugung durch Abpinseln oder Abbürsten unterstützt und Reststäube werden an schwer zugänglichen Stellen mit Druckluft abgeblasen bzw. abgesaugt.
Da bei diesem Verfahren zur zerstörungsfreien Oberflächenreinigung keine Reinigungs- bzw. Strahlmittel entsorgt werden müssen ist dieses Verfahren ist sehr umweltfreundlich.
Beim Handwischverfahren (HWV) wird auf Oberflächen locker aufliegender Ruß, Rauchkondensat oder Löschmittel unter Zusatz geeigneter Netzmittel entfernt.
Dabei ist deren Einsatz zur Oberflächenreinigung dann geeignet und findet insbesondere dann Anwendung, wenn nur eine relativ geringe Oberflächenbelastung vorliegt oder eine wirtschaftliche Bearbeitung mit anderen Verfahren nicht sinnvoll erscheint.
Bei den zu reinigenden Oberflächen werden beim Handwischverfahren, Schwämme und Lappen unter Zuhilfenahme weitgehend umweltfreundlicher und materialverträglicher Reinigungschemie sowie Wasser verwendet. Dabei fällt kontaminiertes Waschwasser an, welches fach- und umweltgerecht entsorgt werden muss.
In Abhängigkeit der Oberflächenstruktur und des Verschmutzungsgrades kann der Einsatz von abrasiven Hilfsmitteln erforderlich werden. Für das Handwischverfahren nicht geeignet sind poröse, stark strukturierte oder rauhe Oberflächen.
Das Phosphatieren ist ein Verfahren, welches bei metallischen Oberflächen angewendet wird und der Beseitigung von Korrosionen und zum Korrosionsschutz dient.
Metallische Oberflächen korrodieren, wenn beispielsweise Kunststoffe etc. verbrennen und sich Chlorwassertoff-Belastungen auf metallische Oberflächen ablagern.
Beim Phosphatieren wird eine auf das Material abgestimmte, wässrige Phosphatlösung mittels Besprühen oder im Handwischverfahren, in Einzelfällen auch mittels Tauchbad auf die betroffenen Oberflächen aufgetragen, wodurch Verunreinigungen abgelöst und sich durch einen chemischen Prozess eine bis zu 30 µm dünne, sehr gut haftende Schutzschicht auf den metallischen Oberflächen bildet.
Nach dem Phosphatieren sind die metallischen Oberflächen korrosionsfrei.
 
Strahlverfahren

Beim HDW-Verfahren (Hochdruck-Wasch-Verfahren) handelt es sich um ein klassisches „Nassreinigungsverfahren“.
Dabei werden hartnäckige Verschmutzungen, je nach Erfordernis, mit kaltem Wasser oder mit bis zu 80°C erwärmten Wasser und dem Zusatz von speziellen Netzmitteln unter einem Druck von bis zu ca. 150 bar zur Reinigung von glatten oder porösen mineralischen Oberflächen wie Putz, Beton oder Mauerwerk, entfernt.
Mit diesem relativ kostengünstigen Verfahren werden große Flächenleistungen mit sehr guten Reinigungsergebnissen erzielt.
Zu beachten ist, dass in Innenräumen eine sehr hohe Luftfeuchtigkeit entstehen kann und große Mengen an Reinigungswasser entsorgt werden müssen.
Das JOS-Verfahren ist ein Niederdruck-Rotations-Wirbelstrahlverfahren, welches sich insbesondere zur schonenden Reinigung empfindlicher Oberflächen beispielsweise bei Naturstein, Metall, Holz, Keramik etc. eignet.
Durch eine spezielle Düsentechnik werden Luft, Wasser, ggf. Reinigungssubstrate und Granulat – in der Regel Stein- oder Glaspudermehl – vermischt und der austretende Luft-Wasserwirbel mit niedrigem Luftdruck gegen die zu reinigende Oberfläche geblasen.
Da das Strahlgut rotierend und wirbelnd auf die zu bearbeitende Oberfläche flach auftrifft, erfolgt die Reinigung durch schleifen / polieren der Oberfläche, was mit einem „Radieren“ vergleichbar ist.
Dadurch werden hartnäckige Schmutzablagerungen auf den verschiedenartigsten Untergründen mühelos entfernt und der Untergrund wird geschont.
Da auch eine schonende Reinigung von empfindlichen Materialien und Oberflächenstrukturen möglich ist, eignet sich dieses Verfahren auch zur Beseitigung von Graffiti und der Restauration von Kunstwerken aus Naturstein.
Das Sandstrahlverfahren eignet sich für stark verschmutzte Oberflächen.
Diese werden mit Hilfe von feinsten Sand- und Gesteinspartikeln oder Metallschlacken gereinigt, die mit hohem Druck auf die verunreinigte Oberfläche gestrahlt werden.
In Abhängigkeit vom eingestellten Druck des Sandstrahlgeräts ist bei stark beschädigten Oberflächen auch ein Material- / Schichtabtrag möglich.
Da die Materialoberflächen nach dem Einsatz dieses Verfahrens i.d.R. aufgeraut sind, erfordern diese häufig eine Nachbehandlung.
Beim CO2-Strahlverfahren werden kleine Trockeneiskugeln (festes Kohlendioxyd) auf die mit Ruß und Brandrückständen verschmutzte Oberfläche gestrahlt.
Dabei erzeugen die ca. -80 Grad kalten Kugeln (Pellets) beim Aufprall eine punktuelle, sehr starke Abkühlung der zu entfernenden Schicht.
Durch den Aufpralldruck gehen die Trockeneiskugeln schlagartig vom festen in den gasförmigen Zustand über, wodurch die Verschmutzung durch die drastischen Thermobewegungen versprödet und sich von der Oberfläche löst.
Das zerstörungsfreie Verfahren eignet sich sowohl für Gebäudeoberflächen, Elektronische Bauteile, Maschinenbauteile und Werkzeuge.
Das Sprühextraktionsverfahren ist ein zerstörungsfreien Strahlverfahren, welches zur Reinigung verschmutzter / verrußter Oberflächen eingesetzt wird.
Das Verfahren ist mit einem Reinigungs- und Absaugvorgang gekoppelt, wobei das verwendete Gerät zuerst die zu bearbeiteten Flächen mit einer Reinigungsflüssigkeit spült und anschließend mit einer Vakuumdüse das Waschwasser wieder absaugt.
Abhängig von der Gerätetechnik kann das Sprühextraktionsverfahren sowohl zur Säuberung von Brandschäden an Wänden, Decken und Böden als auch zur Reinigung von Möbeln und Teppichbelägen eingesetzt werden ohne dass eine Nachreinigung notwendig ist.
 
Sonderlösungen

Verfahren, welches seine Anwendung vor allem bei der Reinigung von kontaminierten Oberflächen (Wand, Decke und Bodenflächen) findet. Einsatzbereiche sind insbesondere

  • die Rußentfernung nach Brandschäden,
  • das Auftragen auf mit Schimmelpilz befallenen Oberflächen, um ein weiteres Ausbreiten der Sporen in der Raumluft zu verhindern (Sofortmaßnahme),
  • auf temporär zu schützende Oberflächen (Schutzfunktion).

Bei der tripleSAN-smartSKIN-Technologie handelt es sich um ein Verfahren, mit welchen auf die zu reinigende, abzukapselnde oder zu schützende Oberfläche eine Latexschicht aufgetragen und nach Aushärtung wieder abgezogen wird.
Dabei löst der Latexfilm die Verunreinigungen vom Untergrund.


Gerne erstellen wir auch in Ihrem Anwendungsfall Probeflächen und ein individuelles Angebot!

 
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